Öffentliche Bestellung - was bedeutet das?

Im Gegensatz zu der Bezeichnung „Sachverständiger“, die in Deutschland nicht rechtlich geschützt ist, ist die öffentliche Bestellung und Vereidigung von Sachverständigen ein hoheitlicher Akt, mit dem der Staat sogenannte Bestellkörperschaften - u. a. die Industrie- und Handelskammern - beauftragt hat.

Zur  Gewährleistung eines hohen qualitativen Standards werden die öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen im Hinblick auf persönliche und fachliche Anforderungen geprüft. Neben der Unparteilichkeit und Unabhängigkeit müssen sie besondere Fachkenntnisse auf ihrem Sachgebiet nachweisen. Sie werden auf die Einhaltung der an sie gestellten besonderen Anforderungen vereidigt. 

Sollte die Qualifikation nicht mehr den aktuellen Anforderungen genügen, verlieren sie den Status als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger wieder. Damit wird sichergestellt, daß nur vertrauenswürdige und perönlich integre Experten dieses Qualitätssiegel führen dürfen.